Die kleine Maus fürs Notebook: worauf es ankommt

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Trackpads sind in den letzten Jahren wirklich gut geworden. Trotzdem greifen die meisten spätestens dann zur Maus, wenn eine Tabelle offen ist oder Bilder zugeschnitten werden. Für unterwegs stellt sich dabei eine andere Frage als für den Schreibtisch: Nicht welche ist die beste, sondern welche stört am wenigsten.
Bluetooth oder Funkstick
Bluetooth braucht keinen Anschluss. Bei Notebooks mit zwei USB-C-Buchsen ist das der entscheidende Vorteil, denn eine davon hängt am Ladegerät. Der Nachteil: Nach dem Aufklappen dauert die Verbindung manchmal ein, zwei Sekunden, und in sehr vollen Funkumgebungen kann der Zeiger kurz stocken.
Ein 2,4-GHz-Funkstick verbindet sofort und stabil, kostet aber einen USB-Anschluss. Praktisch sind Mäuse mit beidem, dann entscheidest du je nach Situation. Wichtig bei Funksticks: ein Fach in der Maus, in dem der Stick beim Transport steckt. Verlorene Sticks sind der häufigste Grund, warum eine funktionierende Maus im Müll landet.
| Bluetooth | Funkstick 2,4 GHz | |
|---|---|---|
| USB-Anschluss nötig | nein | ja |
| Verbindung nach dem Aufwachen | ein bis zwei Sekunden | sofort |
| Am Tablet nutzbar | meist ja | nur mit Adapter |
| Mehrere Geräte | oft umschaltbar | ein Stick, ein Gerät |
Wie klein ist zu klein
Reisemäuse werden gern mit ihrer Winzigkeit beworben. Unter etwa zehn Zentimetern Länge liegt die Hand aber nicht mehr auf, sondern greift von oben, und das ermüdet nach einer halben Stunde. Zehn bis elf Zentimeter sind der Bereich, in dem eine Maus noch in die Notebooktasche passt und trotzdem eine Stunde Arbeit angenehm bleibt.
Ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird: die Bauhöhe. Flache Mäuse verschwinden im Sleeve, zwingen das Handgelenk aber in eine gestrecktere Haltung als eine gewölbte.
Leise Tasten sind kein Luxus
Im Grossraumbüro, im Zug oder in der Bibliothek fällt ein klickender Mausknopf auf. Mäuse mit gedämpften Schaltern kosten kaum mehr und machen einen hörbaren Unterschied. Achte in der Beschreibung auf Hinweise wie leise oder silent.
Auflösung, Akku, Unterlage
- DPI: 1000 bis 1600 reichen für alles ausser sehr hochauflösenden Bildschirmen. Höhere Werte sind vor allem ein Werbeargument.
- Stromversorgung: Eine AA-Batterie hält oft ein Jahr, ein eingebauter Akku muss per USB-C nachgeladen werden. Beides ist in Ordnung, nur nicht dasselbe.
- Untergrund: Auf Glas und Hochglanz versagen einfache Sensoren. Im Zug hilft eine Zeitschrift oder ein dünnes Mauspad.
Der grösste Teil unserer Mäuse stammt von rapoo, dazu kommen einzelne Modelle von Hoco, Logitech und Apple.